Hallo Gunther
gUFO hat geschrieben:Mojn Mojn Björn!
Muss man für eine Strecke möglichst viele Punkte auf der Karte makieren oder nur Anfang und Ende und Dein Programm "kennt" den Streckenverlauf dann aus der Karte? Und wenn viele Punkte nötig sind, wieviele sind für eine Strecke von ca. 50 km effektiv? Ich meine mal als Beispiel die Berliner S-Bahnstrecke Ahrensfelde - Potsdam.
"Möglichst viele" ist teilweise richtig. Auf geraden Abschnitten kannst du 20km schnurgerade Strecke an einem Ende und am anderen Ende einen Punkt setzen. (z.B. Durchfahrung Grunewald). In den Kurven sollte man schon dem Verlauf folgen und diesen engmaschig nachzeichnen.
Warum ist das so? Beim Export werden alle Winkel zwischen den jeweils aufeinander folgenden Vektoren (Punkt-zu-Punkt-Verbindung) überprüft.
Ist dieser exakt 0, wird ein Vektor daraus gemacht. Ein Vektor entspricht nachher einer Bauanweisung in BAHN. Deshalb muss versucht werden die Anzahl dieser möglichst zu verringern, sonst ist die Strecke nicht nur wellig, sondern auch holperig, also nicht verbunden, und es braucht mehr Nacharbeit.
Bei Winkeln größer 0, kommt der Wert namens "Winkelkomprimierung" ins Spiel. Standardwert ist 4°, das heisst alle Winkel bis 4° werden zu einem Vektor zusammengefasst. Das heisst für die Kurven, zuviel Punkte können nicht schaden, das Programm kürzt die nicht benötigten raus. Aber ich empfinde beim Zeichnen eine größere "Sicherheit" mit vielen Punkten, wenn man das so sagen kann.
gUFO hat geschrieben:
Ach ja - und was ist mit größeren Gleisanlagen (Betriebswerke, Abstellanlagen usw.)? Kann das Programm das auch automatisch zeichnen?
Herzliche Grüße aus Neuenhagen bei Berlin,
Gunther
Kommt drauf an ob du sie nachzeichnest. Das Problem ist hier meist der Maßstab. In der Titelleiste kannst du sehen welchen X und Y-Wert deine Mauszeigerposition in BAHN ergibt, wenn du die Exportparameter (Maßstab, Geografischer Mittelpunkt, Netzmittelpunkt) definiert hast. Eine zweigleisige Strecke entspricht oft nur einem Element, kann sein dass sich das mit BAHN 4.0 gebessert hat.
Ich baue meist ein gerades Gleis im Betriebswerk (oder eins dran vorbei) und setze dann Infotexte für markante Punkte in diesem Betriebswerk. Die Gleisanlagen des Werks selber entstehen dann komplett händisch. Bei BAHN 3.88 muss ich die meisten sowieso auf den nächsten 45°-Winkel anpassen, da sonst Funktionselemente nicht einzufügen sind.