
nachdem ich mich noch viel zu wenig mit der 3.87 beschäftigt habe, gibt es in der 4.00beta1 mal wieder eine "verwinkelte Denkblockade" für mich. Die Streckenwinkel in der Beta 4.00a sind ja in 22,5°-Teilungen angegeben. Das kann nach meiner unmaßgeblichen Wahrnehmung so aber nicht ganz stimmen. Die Beschäftigung mit selbstgezeichneten Netzschemen, welche die neuen Streckenwinkel aufweisen sollen, um als deckungsgleiche Hintergrundbilder in BAHN angezeigt werden zu können, haben mich darauf gebracht:

(Die neuen Streckenwinkel habe ich etwas gerundet.)
Die Diagonale durch zwei Quadrate ergibt ein gedachtes rechtwinkliges Dreieck mit dem Seitenverhältnis 1 zu 2. Jetzt fehlt der dritte Wert, die Länge unserer Diagonalstrecke. Pythagoras sei Dank, kein Problem: 1² + 2² = 5 ; Quadratwurzelbehandlung 5 = 2,236067977.
Der Dreieckrechner rechnet uns jetzt die Winkel unseres Dreiecks aus:
Eingabe:

Ergebnis:

Hoppla, das sind keine 22,5° und auch keine 67,5°, obwohl doch vermeintlich der 45°-Winkel genau geteilt wird...

Machen wir es mal umgekehrt. Eingabe a = 1, Gammawinkel 90°, Alphawinkel 22,5°, wie in BAHN angegeben:
Eingabe:

Ergebnis:

Das Seitenverhältnis a zu b ist dann keineswegs wie 1 zu 2! Müsste es aber sein, weil ja zwei gleichgroße Quadrate diagonal geschnitten werden.

Bin sehr auf die Aufklärung des geometrischen Phänomens der Winkelteilung, (oder ggf. meines Denkfehlers

Und da gibt es ursächlich noch eine Frage zu:
Da die diagonalen Strecken ja die gleiche Elementzahl aufweisen wie die entsprechenden Geraden, verlangsamt BAHN ja bekanntermaßen bei 45° die Zuggeschwindigkeit um 1,4 (Wurzel aus 2), um die in Wirklichkeit längere Diagonale nicht zu schnell zu befahren. Nach welchem Parameter wird die reale Streckenlänge und damit Geschwindigkeit bei den neuen Diagonalen berechnet? Der Pythagoras´sche Lehrsatz findet doch wohl auch hier Anwendung?
(Der Dreieckrechner wird zur Verfügung gestellt auf http://rechneronline.de/pi/ von http://jumk.de/ -Webprojekte und Publikationen-)