Strecke mit Fahrzeugen versorgen

Es gibt Probleme mit BAHN und Co.? Dann einfach hier posten!
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Mirko Cisar
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Strecke mit Fahrzeugen versorgen

Beitrag von Mirko Cisar »

Howdie!

Ich hab da auch mal ein Problem, dem ich mich bisher mit Straßenbahnen auf festen Kursen (bestenfalls mal mit Schwächung von Traktionen am Abend) nicht befassen musste...

Szenario: Hauptstrecke mit zwei abzweigenden Nebenästen. Die Regionalzüge fahren mit dreifach VT und werden zu den 3 (RB) oder als 2:1 VT zu zwei der Endbahnhöfe (RE) geflügelt. Diverse Rangiermanöver am gemeinsamen Endbahnhof zum Tanken und an dem größten der Endbahnhöfe zum Wechsel von RB auf RE und anders rum vervollständigen die Problemstellung.
Nun gibt es entsprechend viele Umlaufpläne zwischen 1 und 5 Tagen Dauer, abhängig von Wochentagen auch noch mit Wechsel auf verschiedene Folgepläne am nächsten Tag. Im Flügelkonzept treffen sich Fahrzeit- und Zuggattungstauschbedingt nicht alle Wagen aus der Hinleistung wieder.

Theoretisch funktioniert der Plan also nur, wenn auch immer Fahrzeuge da sind, wo sie "hingehören", aber da sind sie nach Bau der Strecke naturgemäß nicht. Eine Nachtruhe gibt es auch nicht, in der man sie manuell da hin fahren könnte, wo sie sein sollen.

Ich sehe nun zwei Lösungsansätze:

1. Ich fahre alle Züge irgendwie da hin, wo sie sein sollten, halte die Simulation an einem definierten Zeitpunkt an, baue alle Kuppel-, Rangier- und Abfahrtsaktionen ein, schalte scharf und bete (dürfte bei der Fehleranfälligkeit dieses Ansatzes angeraten sein)

2. Ich richte einen Kurs nach dem anderen ein, lege Rangieraktionen erst dann an, wenn sie benötigt werden (und versuche, vor Eintritt ins Rentenalter fertig zu werden)

Welcher der Ansätze ist der Bessere, oder habe ich 3. übersehen?

Auf jeden Fall denke ich mir in Zukunft einfachere Umläufe aus [img]icon_rolleyes.gif[/img]

Mirko
Zuletzt geändert von Mirko Cisar am Samstag 4. Oktober 2008, 15:27, insgesamt 1-mal geändert.
VT18.16.10
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Re: Strecke mit Fahrzeugen versorgen

Beitrag von VT18.16.10 »

Hallo,

was hältst du davon, ohne feste Kurse zu fahren und alles über Datenwechsel zu machen?

Anschließend lässt du das Ganze durchlaufen und verbesserst hier und da nochmal.

MfG
Michael
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Gast

Re: Strecke mit Fahrzeugen versorgen

Beitrag von Gast »

ZITAT:
Theoretisch funktioniert der Plan also nur, wenn auch immer Fahrzeuge da sind, wo sie "hingehören", aber da sind sie nach Bau der Strecke naturgemäß nicht. Eine Nachtruhe gibt es auch nicht, in der man sie manuell da hin fahren könnte, wo sie sein sollen.
ZITATENDE

Wenn die Menge des Wagenmaterials mit heißer Nadel gestrickt ist, dann hast du in der Tat Probleme. Gönne dir genügend Equipment, welches du "kalt" einen Tag im Bw stehen lässt. An Tag 2 setzt du es ein, wo es nötig ist, und du hast den ganzen Tag Zeit, die leergeräumten Plätze in den Abstellgruppen durch Leerfahrten der aussetzenden VTs etc. wieder zu besetzten.

Beispiel DB anno 2007:

Lübeck ist ein Heimat-Bw für die BR 218, die der DB dank fortschreitender Elektrifizierung in ausreichendem Maß zur Verfügung stehen. Und so steht in jedem Umlaufplan (es gibt mehrere für die Relationen Hamburg-Ahrensburg/Bad Oldesloe, Hamburg-Lübeck, Lübeck-Kiel und Kiel-Flensburg) mindestens eine 218 in Kiel, Lübeck oder Hamburg tatenlos herum.

Schönen Gruß
GNock
Mirko Cisar
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Re: Strecke mit Fahrzeugen versorgen

Beitrag von Mirko Cisar »

Das Resultat wäre ja eh dasselbe, ich habe Deinen Vorschlag der empirischen Ermittlung nur vorab in Excel durchgeplant. Auch wenn man vorher nicht festlegt, wie sie aussehen, schafft man feste Kurse, denn es ist ja ein Fahrplansimulator.
Und auch bei meinem jetzigen System wird sich der 1. Kurs durch die Tagespläne 1, 20 und 9 (wenn er Freitags ausrückt durch 1, 20, 6 und 7) schlagen, bevor er wieder ins Bw kommt um am nächsten Morgen als Kurs 5 auf Umlaufplan 4 zu gehen...
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Jan Eisold
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Re: Strecke mit Fahrzeugen versorgen

Beitrag von Jan Eisold »

Hm... ich sehe da nur zwei Möglichkeiten:
a) Du bestehst darauf, dass sich an deiner Fahr- und Umlaufplankonstruktion nichts ändert. Dann wirst du nicht umhin kommen, dir viel Arbeit zu machen. Ich würde mir eine günstige Zeit aussuchen, zu der ich alle Fahrzeuge so einsetze, dass sie dann planmäßig weiterlaufen müssten. Zuvor wären natürlich alle physischen Vorraussetzungen (Datenwechsel, Rangier- und Taktpunkte ausfüllen etc.) zu schaffen. Diese Variante kann bei sorgfältiger Anwendung durchaus zum Erfolg führen und muss nicht zwangsläufig im Chaos enden.
b) Gibt es denn Chancen, dein Umlaufgefüge etwas zu entflechten ? Beispielsweise lassen sich die Wendezeiten an einem Endpunkt durch Einsatz eines zweiten Zuges verlängern. Das muss nichtmal unrealistisch sein, immerhin brauchen alle Fahrzeuge auch mal eine Reinigung, Betankung usw. Ziel wäre erstmal, die Umlaufzeiten auf den einzelnen Teilstrecken so anzugleichen, dass sich beim Flügeln und Vereinigen möglichst immer die selben Garnituren wieder begegnen. Zudem stehen immer irgendwo Fahrzeuge als Reserve herum, man kann also auch durchaus statt einem festen Reservefahrzeug alle Kurse mal für eine Weile als Reserve stehen lassen. Damit lassen sich ebenfalls Wendezeiten strecken oder auch die Kursübergänge entschärfen (man hat dann quasi zusätzliche Kurse für Reservefahrzeuge, sinnvoll speziell bei komplizierten Verkehrstageswechseln).

MfG an
- schöner leben ohne nazis -
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